Die fehlende Object/Relation-Mapping-Technologie (ORM) war lange Zeit eine der grossen Schwächen im .NET-Framework. Nachdem man bei Microsoft das Bedürfnis nach einer ORM-Lösung in der Anfangsphase von .NET schlichtweg verschlafen oder ignoriert hat, unternahm man vor einigen Jahren mit ObjectSpaces und WinFS gleich zwei Anläufe in diesem Bereich. Mit beiden Ansätzen scheiterte der Branchenriese kläglich, und man musste in den Redmond-Labors praktisch wieder von vorne anfangen.
Paradoxerweise bietet Microsoft inzwischen gleich zwei objektrelationale Mapper parallel an. Nachdem mit LINQ to SQL im Rahmen von Visual Studio 2008 bereits eine relativ einfache ORM-Lösung für den SQL-Server eingeführt wurde, steht seit August mit dem Release des SP1 für das .NET-Framework 3.5 und Visual Studio 2008 nun mit dem ADO.NET Entity Framework (ADO.NET EF) eine umfangreichere und vor allem auch datenbankunabhängige objektrelationale Technologie bereit.
Für InfoWeek haben wir das Entity Framework etwas genauer unter die Lupe genommen und uns dabei auch die Unterschiede zu LINQ-to-SQL angeschaut. Zum Artikel
