SharePoint 2010: Neuerungen in Listen (Teil 2/3)

In einer dreiteiligen Serie liefern wir einen Überblick über die zahlreichen interessanten Neuerungen, die mit den Listen in SharePoint 2010 eingeführt werden:

Inline Editing

Dank Ajax-Support können Einträge nun direkt in der Listenansicht editiert werden. Das Inline Editing muss allerdings für die entsprechende Liste erst in den Einstellungen der Ansicht aktiviert werden ( Modify View > Inline Editing ). Das Inline Editing ist zwar praktisch, aber nicht so effizient wie die nach wie vor verfügbare die Dataview-Ansicht. Ausserdem hinterlässt die Inline-Editingfunktion in der aktuellen Beta einen noch etwas unausgereiften Eindruck.

Ajax macht's möglich: Inplace Editing gibt's auch für Listeneinträge.

Ajax macht's möglich: Inplace Editing gibt's auch für Listeneinträge.

Projected Fields

Äusserst praktisch  ist, dass man nun in einer Liste gleich mehrere Felder (Items) einer verknüpften Liste über eine Lookup-Verbindung einbetten kann.  Auf einer Zeile lassen sich zum Beispiel in einer Projektübersichtsliste gleich die wichtigsten Kontaktdaten aus einer Kundenliste einblenden (siehe Bild). Diese Verbindungen lassen ohne Programmcode über das SharePoint-Benutzerinterface aufbauen. Alternativ können Verbindungen zwischen Listen auch über das API mit eigenem Programmcode (z.B. über das SPQuery-Objekt) erstellt werden.

Felder aus verküpften Liste lassen sich nun gleich im Mulitpack einbenden.

Felder aus verknüpften Listen lassen sich nun gleich im Multipack einblenden.

Referential Integrity

Neu erhält man auch etwas bessere Möglichkeiten, um relationale Abhängigkeiten zwischen Listen durchsetzen zu können. So kann zum Beispiel das Löschen von Datensätzen verhindert werden, wenn sich in einer verknüpften Liste noch abhängige Einträge befinden. Zudem beherrscht SharePoint 2010 auch sogenannte Cascading Deletes, bei der beim Löschen eines List Items auch zwangsläufig alle abhängigen Items in verknüpften Listen eliminiert werden.

Referentielle Integrität kann nun zwischen verknüpften Listen gewährleistet werden.

Zwischen verknüpften Listen kann nun referentielle Integrität gewährleistet werden.

List Validation

Für die Dateneingaben in SharePoint-Listen können über die SharePoint-UI nun Validierungsregeln festgelegt werden. Damit lässt sich beispielsweise durchsetzen, dass der Wert eines Feldes nicht über demjenigen eines anderen Feldes (z.B. ein Startdatum nach Enddatum) liegen darf. Für die Definition wird eine ähnliche Syntax wie bei den berechneten Feldern verwendet (z.B. [Startdate] < [Endate] ).  Alternativ können Regeln auch für Site Columns (Column Validation) vergeben werden. Diese sind dann immer für das entsprechende Feld gültig, unabhängig davon, in welcher Liste dieses verwendet wird. Die Validierungen werden auf Ebene des Datenspeichers und nicht auf User-Interface-Level durchgeführt. Das bedeutet, dass die Validierung auch dann greift, wenn am betreffenden Feld Änderungen aus eigenem Code durchgeführt werden.

Einfache Validierungsfunktionen helfen unsinnige Benutzereingaben zu minimieren.

Einfache Validierungsfunktionen helfen unsinnige Benutzereingaben zu minimieren.

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SharePoint 2010: Neuerungen in Listen (Teil 1/3)
Die SharePoint-2010-Tools in Visual Studio 2010

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