SharePoint 2010: Datenintegration mit BCS (Teil 1/2)

In SharePoint 2007 gehörte der Business Data Catalog (BDC) mit zu den interessantesten Funktionen [1]. Diese Technologie machte es möglich, Daten aus externen Systemen wie Datenbanken oder Line-of-Business-Anwendungen (CRM, ERP etc.) innerhalb einer SharePoint-Umgebung verfügbar zu machen. Allerdings litt der BDC unter einigen entscheidenden Nachteilen. So wurde lediglich der lesende Zugriff auf die externen Daten unterstützt, und die Umsetzung von BDC-Lösungen war mangels geeigneter Entwicklungswerkzeuge eine umständliche und zeitraubende Angelegenheit. Ausserdem stand die Technologie nur in der teuersten SharePoint-Variante (MOSS 2007 Enterprise Edition) zur Verfügung.
In SharePoint 2010 wird nun einiges anders. Mit der Bezeichnung Business Connectivity Services (BCS) kriegt der BDC nicht nur einen neuen Namen, sondern wird auch über eine überarbeitete Architektur verfügen, die neue Möglichkeiten wie das Zurückschreiben von mutierten Informationen ins Quellsystem, Offline-Nutzung oder Datenintegration in Office-2010-Clients wie Word oder Outlook zulassen wird. Und mit Visual Studio 2010 und SharePoint Designer 2010 gibt es nun gleich zwei Werkzeuge, welche die Umsetzung von BCS-Lösungen erheblich vereinfachen. Last but not least steht der BDC-Nachfolger bereits in der “kleinsten” SharePoint-Variante, der SharePoint Foundation 2010 (SPF 2010)zur Verfügung und kann nun deshalb bereits in einfacheren Szenarien zum Einsatz kommen.

In SharePoint 2007 gehörte der Business Data Catalog (BDC) mit zu den interessantesten Funktionen. Diese Technologie machte es möglich, Daten aus externen Systemen wie Datenbanken oder Line-of-Business-Anwendungen (CRM, ERP etc.) innerhalb einer SharePoint-Umgebung verfügbar zu machen. Allerdings litt der BDC unter einigen entscheidenden Nachteilen. So wurde lediglich der lesende Zugriff auf die externen Daten unterstützt, und die Umsetzung von BDC-Lösungen war mangels geeigneter Entwicklungswerkzeuge eine umständliche und zeitraubende Angelegenheit. Ausserdem stand die Technologie nur in der teuersten SharePoint-Variante (MOSS 2007 Enterprise Edition) zur Verfügung.

SP2010_BCS_ExternalColumn

Via BCS lassen sich Daten aus externen Systemen praktisch nahtlos in SharePoint integrieren.

In SharePoint 2010 wird nun einiges anders. Mit der Bezeichnung Business Connectivity Services (BCS) kriegt der BDC nicht nur einen neuen Namen, sondern wird auch über eine überarbeitete Architektur verfügen, die neue Möglichkeiten wie das Zurückschreiben von mutierten Informationen ins Quellsystem, Offline-Nutzung oder Datenintegration in Office-2010-Clients wie Word oder Outlook zulassen wird. Und mit Visual Studio 2010 und SharePoint Designer 2010 gibt es nun gleich zwei Werkzeuge, welche die Umsetzung von BCS-Lösungen erheblich vereinfachen. Last but not least steht der BDC-Nachfolger bereits in der “kleinsten” SharePoint-Variante, der SharePoint Foundation 2010 (SPF 2010) zur Verfügung (allerdings mit Einschränkungen) und kann nun deshalb bereits in einfacheren Szenarien zum Einsatz kommen.

Wir haben für die ComputerWorld eine zweiteilige Miniserie verfasst, welche die Möglichkeiten rund um BCS zeigt:

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